Guten Tag,
herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Landesbehindertenbeauftragten der Freien Hansestadt Bremen.
Hier finden Sie umfassende Informationen über die Arbeit meiner Dienststelle. Für jede Anregung, Lob und Kritik sind mein Team und ich dankbar.
Ihr
Arne Frankenstein
Der Landesbehindertenbeauftragte
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Die Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen veröffentlichen zum Abschluss ihres 71. Treffens in Celle am 22./ 23. April 2026 eine gemeinsame Position zu den diskutierten Leistungskürzungen.
Arne Frankenstein: „Wer die drängenden Finanznöte von Ländern und Kommunen auf dem Rücken von Kindern und Erwachsenen mit Behinderungen zu lösen versucht, legt die Axt an Menschenrechte und Sozialstaat. Es ist an der Zeit, endlich das große Rad zu drehen und eine ressortübergreifende Inklusionsstrategie mit einer konsequenten Strukturreform der Eingliederungshilfe zu verbinden. Nur wenn die überbordende Bürokratie abgebaut wird und kostenintensive Sonderstrukturen abgebaut werden, können Kosten gesenkt und die Vorgaben der UN-BRK verwirklicht werden.“
Gemeinsam sichtbar machen, aufklären und stärken!
Die FASD-Aktionswoche Bremen 2026 lädt herzlich ein, dabei zu sein.
Eine Woche voller Begegnungen, Informationen, Austausch und Aktionen rund um das Thema Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD). Gemeinsam möchten wir Aufmerksamkeit schaffen, Vorurteile abbauen und Betroffene sowie Familien unterstützen.
Egal ob Fachkräfte, Angehörige, Betroffene oder Interessierte – jede Stimme zählt.
Die FASD-Aktionswoche will ein Zeichen für mehr Verständnis, Inklusion und Prävention setzen.
Montag, 15. Juni 2026, 17:00 – 19:00 Uhr Arbeitnehmerkammer Bremerhaven, Barkhausenstraße 16, 27568 Bremerhaven
Unsere zunehmend digitalisierten Arbeits- und Lebenswelten erfordern ein hohes Maß an digitalen Kompetenzen. Frauen mit Behinderungen sehen sich dabei besonderen Herausforderungen gegenüber: Bestehende Ungleichheiten können sich durch Social Media und Künstliche Intelligenz (KI) verstärken und neue Formen der Mehrfachdiskriminierung bzw. Intersektionalität entstehen.
Wie kann digitale Teilhabe unter diesen Bedingungen gestärkt werden?
Welche Kompetenzen sind notwendig, und wie lassen sich Chancen nutzen, ohne Risiken aus dem Blick zu verlieren?
Diese Fragen möchten wir im Rahmen der Kooperationsveranstaltung mit der Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) gemeinsam mit Ihnen diskutieren.
Weitere Informationen zur Veranstaltung Digitale Teilhabe gestalten
Direkt zum Anmeldeformular Digitale Teilhabe gestalten
Wir laden ganz herzlich ein zur Ausstellung "Von Schutzräumen und Tatorten - Gewalt in stationären Einrichtungen" vom 15. bis 24. Juni im Neuen Rangfoyer (Theater Bremen).
Die Ausstellung der Initiative #AbleismusTötet wird vom Landesbehindertenbeauftragten der Freien Hansestadt Bremen mit dem Demokratiezentrum Land Bremen bei der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration und der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen gezeigt.
Weitere Informationen und Anmeldung zur Auftakt- und Abschlussveranstaltung bzw. Führung
Seit dem 15. April ist Florian Grams bei uns an Bord - vielen dürfte er bereits bekannt sein. In seiner neuen Rolle als Referent unterstützt er den LBB sowohl fachlich als auch organisatorisch. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Umsetzung des BTHG, Gesundheit, Kinder und Jugend, Bildung sowie Migration und Behinderung. Darüber hinaus übernimmt er u.a. die Verantwortung für den Landesteilhabebeirat und leitet dessen Geschäftsstelle.
Herzlich willkommen im Team, Florian - schön, dass du da bist!
Die Bremische Bürgerschaft (Landtag) hat Arne Frankenstein am 19. März 2026 einstimmig als Landesbehindertenbeauftragten der Freien Hansestadt Bremen wiedergewählt.
Der 39-jährige Jurist, spezialisiert auf das Behindertengleichstellungsrecht, übt dieses Amt bereits seit Mai 2020 aus.
Die Präsidentin der Bürgerschaft schlägt nach den gesetzlichen Vorgaben einen Landesbehindertenbeauftragten nach Anhörung der verbandsklageberechtigten Behindertenverbände vor. Die Amtszeit beginnt am 1. Mai 2026 und beträgt sechs Jahre.
Die Wahl geht für mich mit der Verantwortung einher, mich weiter konsequent und gegen Widerstände für ein inklusives Gemeinwesen in Bremen und Bremerhaven einzusetzen. Die Bremische Bürgerschaft hat mir hierfür heute ein eindeutiges Mandat erteilt. Angesichts enger Finanzspielräume ist mir eines besonders wichtig: die Umsetzung der Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention darf nicht unter Kostenvorbehalt gestellt werden. Sie muss im Schulterschluss mit den Organisationen von Menschen mit Behinderungen im Gegenteil konsequent weiterentwickelt werden. Nur dann kann es gelingen, die Lebensbedingungen von behinderten Menschen wesentlich zu verbessern. Hierzu gehört eindeutig nicht, die Platzzahlbegrenzung von besonderen Wohnformen aufzugeben, weil Großeinrichtungen niemals Teil eines inklusiven Gemeinwesens sein können.
Unter dem Titel „Alltag inklusive“ haben die Bremer Museen für Alltagsgeschichte (Adern der Stadt, Altes Pumpwerk, Dom-Museum, Hafenmuseum, Krankenhaus-Museum, Rundfunkmuseum, Schulmuseum, Tischlerei-Museum und WUSEUM) vom 4. April bis zum 5. Mai 2026 gemeinsam barrierefreie Veranstaltungen in den Museen angeboten.
Im Rahmen eines Aktionsmonats verfolgten die Museen das Ziel, das Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, ein offenes Angebot bereitzustellen und die museale Arbeit selbstkritisch zu reflektieren.
Um gemeinsam Perspektiven für eine barrierefreie Zukunft in Bremens Museen zu erarbeiten und in den Austausch mit den unterschiedlichen Communities zu kommen, haben die Bremer Museen für Alltagsgeschichte gemeinsam mit der Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft und dem Landesbehindertenbeauftragten zu einer offenen Podiumsdiskussion eingeladen. Dabei wurden der aktuelle Stand bestehender Barrieren analysiert und Lösungsansätze diskutiert.
Alltag inklusive? Barrierefreiheit und Bremens Museumslandschaft – Weitere Informationen
Wir sagen von Herzen Danke, Dieter Stegmann. Mit unermüdlichem Einsatz, klarer Haltung und großem Herzen hat er sich über Jahrzehnte hinweg für die Rechte und die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen starkgemacht und Bremen nachhaltig verändert. Sein Engagement hat Strukturen geschaffen, Teilhabe ermöglicht und vielen Menschen eine starke Stimme gegeben. Die Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist eine verdiente Anerkennung seines Wirkens – und zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für den Einsatz von Menschen mit Behinderungen für ein inklusives Miteinander.
Ehrung für jahrzehntelangen Einsatz für die Rechte von Menschen mit Behinderungen
Im Netzwerk Digitale Teilhabe wurde folgende Liste offener Angebote zur Mediennutzung/-unterstützung zusammengestellt.
Kennen Sie ein Medienangebot, das hier noch fehlt?
Dann melden Sie es uns einfach unter office@lbb.bremen.de